Mit dem Neumond im Zeichen Zwillinge stellt sich ein verstärktes Bedürfnis nach Kontakt, Gedankenaustausch und Gespräch ein. Vielleicht verspüren wir auch die Notwendigkeit unseren Alltags- und Arbeitsrythmus oder unsere Umgebung zu ändern.

Mundan betrachtet fällt der Neumond in das sechste Horoskopfeld. Das weißt darauf hin, sich mit der alltäglichen Realität auseinanderzusetzen und das rechte Maß an Arbeit und Erholung zu finden. Es geht darum, angemessene Anforderungen an sich selbst und seinen Körper zu stellen, um nicht durch Überarbeitung und Überforderung seine Vitalität zu verlieren. Das physische und geistige Wohlbefinden stehen im Vordergrund. Um gesund leben zu können, brauchen wir ausreichend Zeit für Erholung und Regeneration, eine Ernährung die unserem Körper dient und einen (Arbeits)Alltag der mit unserem Lebensrythmus übereinstimmt.

  • Wie organisierst du deinen Alltag?
  • Hast du einen gesunden Lebensrythmus?
  • Fällt es dir leicht, deinen alltäglichen Pflichten nachzugehen?
  • Was tust du für deine Gesundheit?

Arbeits- und Alltagsrythmus überprüfen

Wie eine Pflanze, die an den falschen Standort gesetzt wurde, können wir nicht entfalten, was eigentlich in uns als Anlage vorhanden ist. Deshalb ist eine passende und wohltuende Alltags- und Arbeitsatmosphäre wichtig. Gefühle und Körperempfindungen sind eng miteinander verbunden. So können wir z. B. mit Magenbeschwerden oder anderen körperlichen Symptomen auf Stress und Ärger reagieren. Dieser Zusammenhang von Körper und Gefühl zeigt sich auch in umgekehrter Richtung. Gesunde Ernährung und eine sorgsame Körperpflege und -bewegung steigern unser Wohlbefinden erheblich.

Der neue Sonne & Mond-Zyklus bietet eine gute Gelegenheit, unseren Lebensalltag einer gründlichen Analyse zu unterziehen. Überprüfe, ob dein Arbeits- und Alltagsrythmus deinen inneren Bedürfnissen wirklich entspricht und überlege was du zu deinem Wohl ändern möchtest bzw. kannst (oder solltest).

Gut für sich selbst und eigene Bedürfnisse sorgen

Vielleicht fühlst du dich hin- und hergezogen zwischen Hilfe am Nächsten und deinen eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Dann ist es wichtig, dass du dir klar wirst, wann und wie viel du für andere da sein willst und wann du an der Reihe bist. Oder neigst du dazu, dir das Recht für die Erfüllung deiner eigenen Bedürfnisse nur einzuräumen, wenn alle anderen um dich herum glücklich und zufrieden sind? In diesem Fall kommst du dauernd zu kurz! Wenn du nicht nur für andere, sondern in erster Linie auch für dich selbst in liebevoller Weise sorgst, findest du mehr und mehr zu dem ersehnten Gefühl der Geborgenheit und des Aufgehobenseins.

Wer jetzt sehr launisch ist und wie ein quengelndes Kind seine Wünsche und Bedürfnisse anbringt, hat möglicherweise Durchsetzungsschwierigkeiten. Unser Engagement darf jetzt durchaus eine kämpferische Komponente haben, jedoch mit viel Wärme. Wenn wir handeln und uns durchsetzen, sollten wir das aus der Tiefe unserer Gefühle heraus tun und dabei menschlich und einfühlsam bleiben.

Mehr Vertrauen in sich selbst und den Fluss des Lebens

Menschen mit einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein könnten jetzt schnell bereit sein, die Schuld für irgendwelche Angelegenheiten auf sich zu nehmen, obwohl die Schuld vielleicht gar nicht bei ihnen liegt. Vielleicht haben einige auch das Gefühl, den Launen des Schicksals wehrlos ausgeliefert zu sein und wenig Einfluß auf ihr persönliches Fortkommen zu haben. In diesem Fall ist es aber auch gut möglich, dass sie zu hohe Ansprüche an sich selbst stellen. Im Bedürfnis, alles „richtig“ zu machen, versperren wir uns nur den Weg zu kreativen Lösungen.

Die Überwindung von Ängsten, die Entwicklung des Vertrauens in uns selbst und in den Fluß des Lebens überhaupt ebnet uns den Weg zu mehr Lebensfreude.

Martina

© Martina Frühbis, 25. Mai 2017