Ab 4. Mai werden all die Dinge, die seit 27. März unklar sind, nicht funktionieren oder nicht zustande gekommen sind, in ein klares Licht gerückt. Dabei stellen wir vermutlich fest, dass wir die Dinge doch lieber anders handhaben, entscheiden oder einen anderen Weg einschlagen wollen. Plötzliche Erkenntnisse oder überraschende Nachrichten bieten Gelegenheit um neue Wege und kreative Lösungen zu suchen bzw. zu finden (10.5.).

Mehr Selbstvertrauen entwickeln

Gleichzeitig könnten wir bezüglich unserer Kraft, Energie und Belastbarkeit unsicher sein oder trauen uns nichts zu. Wer jetzt mit den Konsequenzen früherer Entscheidungen & Handlungen konfrontiert wird und feststellt, dass er Anfang des Jahres in irgendeinem Bereich einen falschen Weg eingeschlagen hat, sollte jetzt nicht resignieren, sondern eine Kursänderung vornehmen. Dabei ist es wichtig sich selbst mehr zu vertrauen und weniger an sich und seinen Möglichkeiten zu zweifeln. (ex. 11.5.)

Nachhaltiger Fortschritt statt schnelle Erfolge

Die Zeit von Mai bis November eignet sich besonders gut, um langsam und systematisch Veränderungen vorzunehmen. Nur das, was sich wandelt, wird letzten Endes bestehen bleiben. Wir können jetzt erkennen, wo das Bisherige Bestand hat und wo Neues am Platz wäre. Der goldene Mittelweg ist wichtig. Unbedachte Blitzreaktionen könnten jetzt genauso in eine Sackgasse führen wie eine Alltagsroutine ohne Raum für neue Erfahrungen. Lasse dir Zeit für die Verwirklichung neuer Ideen, habe Geduld und gehe in kleinen Schritten stetig und unaufhaltsam voran. Es geht um nachhaltigen Fortschritt anstatt schnellen Erfolg. Dort, wo Menschen bereit sind unkonventionelle und kreative Lösungen zu suchen, sind erstaunliche Wendungen mit vielversprechenden Möglichkeiten für die Zukunft möglich. Voraussetzung für das Nutzen dieser Möglichkeiten ist es, die Realität ohne rosarote Brille und Vorurteile – so, wie sie ist – zu sehen und in den entsprechenden Bereichen sowohl Eigen- wie auch Mitverantwortung zu übernehmen. (ex. 19.5.)

Ziele zum Wohle aller Beteiligten gestalten

Macht- und Kontrollansprüche, sowie festgefahrene Überzeugungen könnten die anstehenden Wandlungsprozesse blockieren. Auch Maßlosigkeit und fehlendes Risikobewusstsein könnten jetzt erhebliche Gefahren bergen. Die wichtigste Frage, die wir uns stellen können lautet: „Mit welcher Motivation und wofür möchte ich Veränderungen durchführen?“ Damit die Kräfte in die gewünschte Richtung fließen, sollte der eigene Ehrgeiz einem übergeordneten Motiv folgen. Persönliche Ziele sollten so umfassend gestaltet werden, dass sie die Interessen einer Gemeinschaft mit einschließen, so dass alle Beteiligten profitieren. Allerdings sollten wir uns diesen gemeinschaftlichen Interessen nicht aus Vernunftgründen anpassen, sondern diese Gründe müssen wirklich! in Übereinstimmung mit unseren wahren Überzeugungen und Zielen sein. So findet im besten Fall ein tiefgreifender Wandel zum Besseren statt – für uns selbst und für unsere Mitmenschen. (ex. 19. – 25.5.)

Martina

© Martina Frühbis, 30. April 2017