Saturn ist von 6. April bis 25. August rückläufig. Diese Zeit ist gut geeignet, um zu reflektieren, was seit Januar diesen Jahres falsch gelaufen ist und verbessert oder wieder in Ordnung gebracht werden kann (muss). Unerledigte Dinge, um die wir die letzten Wochen und Monate einen Bogen gemacht haben, erhalten nun eine zweite Chance, um reinen Tisch zu machen. Es gilt, abhängig davon in welchem Lebensbereich wir gerade geprüft werden, die entsprechenden Angelegenheiten möglichst ein für allemal zu klären.

Kompromisslose Eigenverantwortung

An den Bewegungen von Saturn erkennen wir, wann es an der Zeit für notwendige Konsequenzen ist. Er zeigt uns die Bereiche an, in denen es existenziell wird, kompromisslos in die Eigenverantwortung zu gehen, das heißt verantwortungs-bewusster mit dem eigenen Leben umzugehen und notwendige Änderungen vorzunehmen. Meist gehen einer Veränderung erst Krisen voraus, die dafür sorgen, dass man sich von schädlichen Einflüssen, Gewohnheiten und allem was sich überlebt hat, trennt. Saturn verlangt den sachlichen Umgang mit Problemen sowie auf lange Sicht, Schritt-für-Schritt-Lösungen, nachdem alle Fakten vorher eingehend geprüft wurden.

Korrektes Verhalten

In dieser Zeit ist es auch ratsam mit Autoritätspersonen stets korrekt umzugehen (Polizei, Vorgesetzte, Lehrer, Finanzamt oder sonstige Behörden) und besser nicht zu diskutieren, denn während der rückläufigen Saturnphase zieht man bei Auseinandersetzungen oft den „Kürzeren“. Auch bei Erbschaften oder Immobilien sollte man genau hinschauen bezüglich versteckten Mängeln oder Altlasten.Bevor wir weiteren Fortschritt erzielen können, ist eine Auseinandersetzung mit den jetzt anstehenden Themen unumgänglich. Saturn führt uns immer zum Kern des Wesentlichen und lehrt uns, dass „universelle Gesetze“ durch den Menschen nicht missachtet werden können. Jede Wirkung hat ihre Ursache oder was du säst, dass erntest du. Eine Korrektur, falls wir zu sehr von den universellen Gesetzen abgekommen sind, kann nur bereichernd sein für unser Leben.

„Jede Wirkung hat ihre Ursache. „oder „Was du säst, dass erntest du“.

Ursache und Wirkung gehören immer zusammen. Alles was geschieht, hat sich nicht zufällig ereignet, sondern hat eine Ursache. Nicht auf die Wirkung haben wir unsere Aufmerksamkeit zu lenken, sondern auf die Ursache. Es ist wichtig, dass wir die Ursache erkennen und daran arbeiten, damit wir die Wirkung haben, die wir erwarten und uns wünschen. Auch unsere Gedanken können eine Wirkung auslösen. Deine Gedanken sind es, die zuerst über deine Stimmung entscheiden und ein Gefühl auslösen! Ein Gedanke (Ursache), der gefühlsmäßig stark aufgeladen ist und stets wiederholt wird, verwirklicht sich früher oder später – positiv wie negativ (Wirkung). Darum achte stets auf das, was du denkst, fühlst, sagst und in Folge dessen auch tust.

Martina

© Martina Frühbis, 7. April 2017