Viele Menschen leiden unter depressiven Verstimmungen. Sie sind oft missmutig, lustlos und sehen stets nur das Negative an einer Sache. Wer kennt nicht das seelische Tief, das einen in graue Einsamkeit verbannt und von den anderen isoliert. Oft ist das der Beginn eines üblen Kreislaufes, aus dem ein Entrinnen schwierig ist. Und tatsächlich ist auch bald die ganze Lebenssituation so trostlos, wie diese Menschen es vorerst nur in ihrer einseitigen Betrachtung sehen.

Deine Gedanken entscheiden über deine Stimmung – daher denke das Richtige!

Zur Heilung sind richtige Gedanken ausschlaggebend. Denn die Ursache von depressiven Verstimmungen liegt im permanent falschen Denken, welches die innere Einstellung zum Leben stetig untergräbt und von der Stimmung bald Besitz ergreift. Medikamente, Drogen oder Alkohol dämpfen nur den daraus entstehenden Zweifel und verhindern ebenso, dass positive Gedanken ins Bewusstsein gelangen. Gedanken lösen Gefühle aus! Negative Gedanken verzerren die Wirklichkeit. Sie müssen daher als solche erkannt werden und zwar bevor du das Gefühl durchmachst, welches diese Gedanken auslösen. Aber nicht nur deine Stimmung prägt deine Gedanken, auch das Gegenteil trifft zu. Deine Gedanken sind es, welche zuerst über deine Stimmungen entscheiden – daher denke das Richtige.

Entlarve negative Gedanken als Seelensaboteure und bringe sie zum Schweigen!

Da Stimmungen durch Gedanken erzeugt werden, ist die momentane Gefühlslage eine Folge der Gedanken, die du gerade denkst. Wenn du oft niedergeschlagen bist, dann nur deshalb, weil du durchwegs negative Gedanken pflegst. Deine Welt sieht düster aus und das Verhängnisvolle daran ist, eines Tages glaubst du tatsächlich, dass auch die Wirklichkeit genauso schlimm ist wie in deiner Vorstellung. Gedanken sind wie lebende Wesen und nähren sich von deiner Vitalkraft, die du in deinem Leid verlierst. Daher liegt die einzige Chance aus depressiven Verstimmungen herauszukommen, im Abtöten der stimmungsauslösenden Gedankenbilder. Du kannst die entsprechenden Gedanken aufstöbern, als Seelensaboteure entlarven und zum Schweigen bringen, indem du sie nicht beachtest! Oder, wenn sie sich dir hartnäckig aufdrängen, ersetze sie durch einen anderen bewusst positiven gehaltenen Gedanken bzw. Vorstellungen.

Manchmal ist es unmöglich, eine trübe Stimmung durch positives Denken zu ändern. Schaffst du es nicht, dir andere Gedankenbilder vorzustellen, dann tu etwas, das dich auf andere Gedanken bringt. Dazu ist jede manuelle Tätigkeit geeignet. Oder noch besser: Tu etwas für andere.

Martina

© Martina Frühbis, 25. Mai 2017