Der aktuelle Jupiter-Pluto Zyklus begann im Dezember 2007 und endet im Frühjahr 2020. Die Methaper dieser Planetenkonstellation könnte lauten: Unbedingt das Schönste, Beste und Größte erreichen wollen – koste es, was es wolle. Mit Jupiter & Pluto drängt in den kommenden Monaten alles woran wir glauben und wonach wir streben machtvoll nach Ausdruck. Deshalb müssen wir nicht gleich zum Überzeugungstäter werden, um anderen unsere Sicht der Dinge aufzudrängen oder unseren Optimismus zu beweisen. Statt dessen können wir aus der sich bietenden Fülle an Möglichkeiten überlegen, wieviel Wachstum wir wirklich verkraften können.

Den Höhepunkt eines jahrelangen Strebens nach mehr Erfolg & Macht erreichte der Zyklus im Jahr 2014. Nach der letzten Steigerungsphase im ersten Halbjahr 2016 wird nun in drei Schritten – im November ’16, März ’17 & August ’17 – eine (kritische) Reduktionsphase eingeläutet. Das betrifft sowohl bestimmte persönliche Lebensbereiche als auch wirtschaftliche, soziale oder weltpolitische.

Der Wunsch nach mehr Erfolg (Jupiter) und Macht (Pluto) ist gepaart mit einer Alles-oder-Nichts-Einstellung. Unter diesen astrologischen Strömungen könnten wir auch ziemlich maßlos sein. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Motivationen zu hinterfragen und offen zu sein für andere Ansichten und Weltanschauungen. Wer jetzt rein selbstsüchtig orientiert ist und handelt, könnte später Unannehmlichkeiten und Misserfolg erleben.

Auch falscher Ehrgeiz und Rechthaberei bringen in dieser Zeit mehr Schaden als Nutzen. Daher ist es ratsam, eine zu fanatische und/oder spekulative Verfolgung eines Planes oder Unternehmens zu vermeiden und bereit zu sein, die eigenen (Moral)Vorstellungen in jeder Angelegenheit einer Prüfung zu unterziehen. Denn jede Überschätzung unserer Möglichkeiten könnte uns Kopf und Kragen kosten und uns am Ende härter auf uns selbst zurückwerfen als sonst, damit wir uns zu unseren wahren Zielen und Überzeugungen bekennen.

Auch gilt es, darauf zu verzichten, andere mit unseren Vorstellungen unter Druck zu setzen – Glück & Erfolg lassen sich derzeit nicht erzwingen. Wenn wir nicht um jeden Preis darauf beharren, dass unsere Sicht der Dinge die einzig wahre sei, können wir viele Erkenntnisse und Einsichten gewinnen sowie eigene Tabus und einschränkende Grenzen sprengen. Die wichtigste Frage, die wir uns stellen können lautet: „Mit welcher Motivation und wofür möchte ich Veränderungen durchführen?“ Damit die Kräfte in die gewünschte Richtung fließen, sollte der eigene Ehrgeiz einem übergeordneten Motiv folgen. Persönliche Ziele sollten so umfassend gestaltet werden, dass sie die Interessen einer Gemeinschaft mit einschließen, so dass alle Beteiligten profitieren. Allerdings sollten wir uns diesen gemeinschaftlichen Interessen nicht aus Vernunftgründen anpassen, sondern diese müssen wirklich! in Übereinstimmung mit unseren wahren Überzeugungen und Zielen sein. So findet im besten Fall ein tiefgreifender Wandel zum Besseren statt – für uns selbst und für unsere Mitmenschen.

„Wenn es ein Erfolgsgeheimnis gibt, liegt es in der Fähigkeit, die Ansicht des Anderen zu hören und die Dinge aus dem seinen wie auch dem eigenen Blickwinkel zu sehen.“ (Henry Ford)

Martina

© Martina Frühbis, 21.11.2016